Peiffer-Watenphul: Cap Sunion

Peiffer-Watenphul: Cap Sunion

Von seiner Wahlheimat Italien aus reiste Max Peiffer-Watenphul (1896 – 1976) erstmals 1961 nach Griechenland, nach 1964 dann regelmässig. Die südliche Landschaft war für ihn Arkadien. In stillen, gedämpften Farben stellt er ihre Schönheit dar. Störende Menschen kommen in ihr nicht vor. Cap Sunion, an der Südspitze Attikas gelegen, war schon zu Zeiten Homers ein heiliger Ort. Die Tempelsäulen fügen sich in die Reihe aus Zypressen und Olivenbaum. Zur Landschaft gehört die Historie mit ihren Überresten. Der Künstler selbst hat es 1966 so zusammengefasst: „Meine Werke sind entstanden aus der Liebe zum Mittelmeer und seiner Welt. Wer die Antike liebt, die Landschaft mit ihren Ölbäumen und dem silbernen Laub, das sich immerzu verändert, mit ihren Zypressen, ihren klaren Berglinien, ihren ›Purpurgolfen‹, der wird sie in meinen Bildern wiederfinden und wird sich ihrem Zauber nicht entziehen können.“

Cap Sunion. 1967. – Lithographie in drei Farben. Darstellung: 41,5 x 33 cm; Papier: Bütten, 40 x 51,5 cm, gerahmt. Pasqualucci D93. – Nr. 133 von 300 Abzügen. Signiert. Ars librorum (aus der Mappe ‚Ithaka‘). € 580.-

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