Weltende

„Weltende“, erstmals 1903 erschienen, ist eines der berühmtesten Gedichte Lasker-Schülers (1869-1945). Die zehn Verse sind eine schwermütige Klage über die heraufziehende Apokalypse. Die Angst davor isoliert. Eine Erlösung durch Gott ist unerreichbar. Die Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit kann den Weltuntergang nicht aufhalten. Die Bilder zeigen jeweils Frau und Mann, die fremd und beziehungslos in der Welt sind und deshalb gegenseitige Nähe suchen. Die Sehnsucht bleibt letztlich unerfüllt. Eine Versöhnung mit der Welt gibt es letztlich nicht.

Lasker-Schüler, Else und Peter Rensch: Weltende. Peter Rensch: handkolorierte Holzschnitte. Berlin, Andante Handpresse, 1919. 24 nn. S. mit 4 handkolorierten Holzschnitten von Peter Rensch. Fol. (35,4 x 24,5 cm), HLeinen mit bedrucktem VDeckel. 320,00 €

Eines von 6 röm. num. Exemplaren der Vorzugsausgabe (es gibt noch 16 arab. num. Exemplare mit Farbholzschnitten als Broschur). – Impressum von Peter Rensch sign.

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