Die Kunst im Jahrbuch

Der Kunsthistoriker Georg Biermann hatte 1907 in Leipzig zusammen mit Werner Klinkhardt eine Verlagsbuchhandlung gegründet. In den Jahren bis 1933 wurde daraus der führende deutsche Verlag für Veröffentlichungen zur zeitgenössischen Kunst. Für die Kennerschaft Biermanns spricht, dass die meisten der vorgestellten Künstler heute noch bekannt und mit guten Preisen bewertet werden.

Biermann, Georg (Hrsg.): Jahrbuch der jungen Kunst 1923. Leipzig, Klinghardt [&] Biermann, 1923. 4 Bll., 444 S., 3 Bll. Mit 5 sign. OLithographien, 2 sign. OHolzschnitten und zahlreichen Abbildungen im Text (teilweise Holzschnitte) und auf Tafeln. 4°, HLeder der Zeit mit floreal bemaltem Papiereinband und goldgepr. RTitel (Kanten beschabt). 3800,00 €

Jentsch, 233 ff. – Eines von 100 num. Ex. der Vorzugsausgabe. – Enthält die folgenden – jeweils sign. Lithographien: Othon Coubine „Mädchenkopf“, Wilhelm Wagner „Liegendes Mädchen“, Georg Schrimpf „Zwei Frauen mit Kind“, Carlo Mense „Arkadische Landschaft“, Alexander Archipenko „Doppelakt“, und folgende sign. Holzschnitte: Conrad Felixmüller „Liebespaar“ und Karl Friedrich Gotsch „Knabe im Mondschein“. – Papierbed. gebräunt.

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